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Zukunftsweisende WKK-Allianz für die Energiewende

25.09.2012 - 10:36 - Kategorie: Energie & Rohstoffe - (ptext)

Die Wärmekraftkopplung (WKK) ist von grosser Bedeutung, will die Schweiz die vom Bundesrat anvisierte Energiewende schaffen. Mit der gleichzeitigen Produktion von Strom und Wärme in lokalen Anlagen lässt sich die Energieeffizienz markant steigern und die Umwelt schonen. Der Stadtwerkeverbund Swisspower, die Schweizer Erdgas-Wirtschaft, der Schweizerische Städteverband, die Organisation Kommunale Infrastruktur, der Schweizerische Gemeindeverband sowie der Verband Effiziente Energie Erzeugung V3E haben gemeinsam konkrete Lösungen entwickelt, wie das Ziel erreicht werden kann. WKK soll so zu einem wichtigen Standbein der neuen Energiepolitik werden.

In einer beispielhaften Zusammenarbeit haben sich die Schweizer Stadtwerke, die Erdgas-Versorger und die zur -Allianz zusammen gefunden. In einem zeigen die Partner Massnahmen auf, wie Wärmekraftkopplung (WKK) einen substanziellen Beitrag zur Energiewende leisten und so zu einer hohen Versorgungssicherheit und klimaschonenden Energieversorgung beitragen kann. WKK-Systeme verfügen über ein Potenzial für jährlich 10 bis 18 Strom und zusätzlich 28 Terawattstunden nutzbare Wärme. Dies entspricht mindestens der halben Stromproduktion aller Kernkraftwerke in der Schweiz.

Gesetzliche Rahmenbedingungen sind anzupassen

Heute stehen einer breit angewendeten WKK-Technologie Entwicklung gesetzliche Rahmenbedingungen im Weg. Der beinhaltet unter anderem Forderungen für Korrekturen beim neuen CO2-Gesetz, da dieses die Vorteile der Wärmekraftkopplung nicht genügend berücksichtigt und den Ausbau behindert. So soll unter anderem die intelligente Verknüpfung mehrerer dezentraler WKK-Anlagen zu virtuellen Kraftwerken ermöglicht werden. Regulatorische sowie administrative Hürden für den Import von erneuerbarem Gas gilt es zu beseitigen. Zugleich braucht es Unterstützungsinstrumente für den Bau und Betrieb von WKK-Anlagen. Das Konzept zeigt auch Lösungen auf, wie die dezentrale Energieproduktion zu einer zentralen Säule der Energiestrategien von Bund, Kantonen und grossen Gemeinden werden kann.

Schweiz braucht Alternativen für die Stromproduktion

Um den geplanten mittelfristigen Ausstieg aus der Kernenergie zu schaffen, braucht die Schweiz Alternativen für die Stromproduktion. WKK-Anlagen sind rasch verfügbar und können den unregelmässig anfallenden Strom aus Wind- und Sonnenenergie ausgleichen. Darüber hinaus schaffen WKK-Anlagen einheimische Wertschöpfung und sind vorzuziehen.

Maximaler Wirkungsgrad

WKK-Anlagen werden mit Erdgas und länger je mehr mit erneuerbarem Gas (Biogas, Sonnen- und ) betrieben. Durch die gleichzeitige Nutzung von Strom und Wärme lassen sich Wirkungsgrade von gesamthaft gegen 100 Prozent erreichen. Das dichte Schweizer Erdgas-Netz ermöglicht den Betrieb in Städten wie auch in den Agglomerationen, wo gleichzeitig auch ein Maximum an Wärme genutzt werden kann. WKK-Anlagen können grosse Fernheizkraftwerke für die Industrie und auch für Mehr- oder Einfamilienhäuser sein. Wichtig ist für den hohen Wirkungsgrad, dass neben der Stromproduktion die Abwärme bei der Stromproduktion für lokale genutzt wird.

Download Diskussionspapier: www.swisspower.ch/wkk

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Swisspower:
Urs Glutz, Leiter Public Affairs Swisspower
Tel.: +41/44/253'82'70
Web: www.swisspower.ch

Erdgas:
Daniel Bächtold, Mediensprecher Verband der Schweizerischen
Gasindustrie,
Tel.: +41/44/288'32'62
Web: www.erdgas.ch

Schweizerischer Städteverband:
Martin Tschirren, Stv. Direktor
Tel.: +41/31/356'32'32
Web: www.staedteverband.ch

Organisation Kommunale Infrastruktur:
Alain Jaccard, Präsident Kommunale Infrastruktur
Tel.: +41/31/356'32'42
Web: www.kommunale-infrastruktur.ch

Schweizerischer Gemeindeverband:
Michael Bützer, Leiter Politikbereiche Umwelt, Energie, Verkehr,
Wirtschaft und Finanzen
Tel.: +41/31/858'31'16
Web: www.chgemeinden.ch

VERBAND EFFIZIENTE ENERGIE ERZEUGUNG V3E
Stephan Renz, Geschäftsführung
Tel.: +41/61/271'90'11
Web: www.v3e.ch

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