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Versorgungslage in der Sahelzone ist kritisch / Caritas spricht Hilfsbeitrag von 250'000 Franken

03.02.2012 - 16:13 - Kategorie: Gemeinnützige Organisationen und NGOs - (ots)

Nach Einschätzung von Caritas-Ernährungsexperten, aber auch aufgrund der Beurteilungen durch weitere Hilfsorganisationen und die Uno- ist die Versorgungslage in Westafrika sehr kritisch. Caritas Schweiz hat deshalb einen Nothilfe-Beitrag im Umfang von rund 250'000 Franken gesprochen. Die Hilfsmassnahmen werden in den Sahelstaaten Mali und realisiert.

Die kritische Ernährungssituation in Westafrika, insbesondere in den Ländern Mali, Tschad, Senegal, Niger, und Burkina Faso ist unter anderem auf fehlende Niederschläge, lange , und hohe Nahrungsmittelpreise zurückzuführen. Die Uno beurteilt die Lage in den genannten Staaten als "akute Ernährungs- und Versorgungskrise", die bei weiterer Verschlechterung nach humanitärer Nothilfe verlangt.

Mit ihrem Beitrag von 250'000 Franken leistet die Caritas einen vorbeugenden Beitrag und lindert zugleich die Folgen der Dürre. So verteilt sie in der tschadischen Region Dababa Saatgut an in 30 Dörfern, damit diese die Aussaat für die nächste Anbauperiode beginnen können.

In Mali ist die Region Mopti besonders betroffen von der Dürre. Zugunsten von 23'000 Bauern und Bäuerinnen unterstützt die Caritas den Bau und die Reparatur von Dämmen und Lagerräumlichkeiten. Es handelt sich um ein so genanntes Food-for-Work-Programm: Die Begünstigten führen die Arbeiten gegen die Entschädigung durch Grundnahrungsmittel selber durch. Besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen - beispielsweise schwangere Frauen und Kleinkinder - erhalten stark verbilligte Nahrungsmittel.

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Pressekontakt

Odilo Noti, Leiter des Bereichs Kommunikation
Mobile: +41/79/686'87'43

Die Caritas-Mitarbeiterin Carole Schaber, die sich zur Zeit in Mali
und Tschad aufhält, ist ab Montag, 6. Februar wieder in der Schweiz
und steht für Anfragen und Hintergrundinformationen zur Verfügung.
Mobile: +41/79/387'34'10
E-Mail: cschaber [at] caritas [dot] ch

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