- Startseite
- Pressemitteilung erstellen
- Kategorien
- Bauen und Wohnen
- Bildung und Beruf
- Daten- und Kommunikationsnetze
- Finanzen, Versicherungen und Recht
- Gesellschaft und Politik
- Gesundheit und Wellness
- Informations- und Kommunikationstechnologie
- Internetangebote
- Internettechnologien
- Kunst und Kultur
- Lifestyle und Konsumgüter
- Marketing und Werbung
- Natur und Umwelt
- PR und Medien
- Reise und Touristik
- Software und Branchenlösungen
- Sport & Freizeitaktivitäten
- Unterhaltungselektronik
- Verkehr und Logistik
- Wirtschaft und Industrie
- Wissenschaft und Forschung
- Informationen
- Benutzerpanel
- Impressum
Forschung zur Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz / 16.-20. Januar: Winter School der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
12.01.2012 - 09:50 - Kategorie: Hochschulen und Forschung - (ots)
Vom 16. bis 20. Januar findet in Olten die Winter School der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW statt. Die einwöchige Veranstaltung thematisiert mit Referaten, Workshops sowie einer Podiumsdiskussion und Postersession die Forschung zur Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz.
15 Expertinnen und Experten der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, der Universität Zürich, der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (Deutschland) und der Universität Tuzla (Bosnien und Herzegowina) sowie Prof. Dr. med. Remo H. Largo, emeritierter Professor für Kinderheilkunde und bekannter Autor u.a. des kürzlich erschienenen Buches «Jugendjahre», bestreiten das Programm der Winter School.
In der Schweiz findet sich eine ausdifferenzierte Landschaft von Angeboten, Diensten und Institutionen, die sich an Kinder, Jugendliche und Familien richten und sich unter dem Begriff der Kinder- und Jugendhilfe subsumieren lassen.
Fachöffentlichen Austausch pflegen
Die Angebote sind durch unterschiedliche Perspektiven und Problemsichten geprägt. Zusammensetzung und Zusammenspiel der verschiedenen Angebote und ihre institutionelle Einbettung sind in den kleinräumigen Regelungs- bzw. Versorgungsgebieten, die durch die föderalistische Struktur der Schweiz gegeben sind, sehr unterschiedlich. Wissen und Expertise sind oft eng an Gebiete (Kantone, Regionen), einzelne Leistungsarten (z.B. Heimerziehung) und/oder Trägerorganisationen gekoppelt.
Das Wissen über die Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz ist somit durch heterogene politische und fachliche Zuständigkeiten in hohem Masse fragmentiert. Ein (fach-)öffentlicher Austausch über das System der Kinder- und Jugendhilfe, über das Zusammenspiel der verschiedenen Entscheidungsstellen, Leistungen und Leistungserbringer, über die spezifische Leistungsfähigkeit bestimmter Leistungsarten, über Fragen der Bedarfsgerechtigkeit und der Angemessenheit bzw. Nützlichkeit des Angebots aus der Sicht der Nutzerinnen und Nutzer wird kaum gepflegt.
Forschung leistet Beitrag zur Verständigung
Forschung hat in dieser Situation nicht nur die Aufgabe der «reinen Wissenserzeugung». Sie kann wichtige Beiträge zur Verständigung zwischen den verschiedenen Beteiligten - Entscheidungsverantwortlichen, Sozialarbeitenden, Nutzerinnen und Nutzern, Fachkräften aus anderen Professionen -, Beiträge zur Kritik vorherrschender Praxen und damit zur Steigerung der Entwicklungs- und Leistungsfähigkeit des Systems und einzelner Angebote bzw. Angebotsformen leisten.
Die Winter School der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW 2012 eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Kinder- und Jugendhilfeforschung. Diese reichen von empirischen Einblicken in Handlungsfelder, über die Diskussion von Forschungszugängen und Forschungskonzeptionen zu Fragen der Verwendung von Forschungsergebnissen in Politik, Verwaltung und Praxis und damit zum möglichen Nutzen von Forschung zur Kinder- und Jugendhilfe.
Die teilnehmenden Bachelor- und Master-Studierenden in Sozialer Arbeit erhalten einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Angeboten und Praxen der Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz und im internationalen Vergleich. Sie setzen sich kritisch mit forschungsmethodischen Fragen auseinander und erhalten Einblicke in die Herausforderung, wissenschaftliche Forschungsergebnisse für Praxisentwicklungen in verschiedenen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anwendbar zu machen.
In Workshops erhalten die Teilnehmenden unterschiedliche Möglichkeiten, sich konkret mit empirischen Daten und Befunden auseinanderzusetzen, um auf diese Weise forschungsmethodische und entsprechende theoretische Kompetenzen zu vertiefen.
Das Programm findet sich in der Broschüre zur Winter School 2012 auf www.fhnw.ch/sozialearbeit/bachelor-und-master/winterschool
Die Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist die grösste Hochschule für Soziale Arbeit der Deutschschweiz, mit Standorten in Olten und Basel. Sie zeichnet sich insbesondere durch ihre ausgewiesene Stärke und hohe Anerkennung in Forschung und Entwicklung in Sozialer Arbeit aus. Im Bereich Ausbildung bietet sie ein Bachelor- und seit 2008 ein konsekutives Master-Studium in Sozialer Arbeit an. Aktuell sind 1270 Studierende sowie rund 1000 Teilnehmende einer Weiterbildung an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW eingeschrieben.
Bewertung
Werbung
Pressekontakt
Prof. Dr. Florian Baier
Institut Kinder und Jugendhilfe IKJ
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
E-Mail: florian [dot] baier [at] fhnw [dot] ch
Tel.: +41/61/337'27'63
Fachhochschule Nordwestschweiz
Hochschule für Soziale Arbeit
Christina Beglinger
Leiterin Marketing & Kommunikation
Riggenbachstrasse 16
CH - 4600 Olten
Tel.: +41/62/311'96'91
E-Mail: christina [dot] beglinger [at] fhnw [dot] ch
Internet: www.fhnw.ch/sozialearbeit
Pressefach
FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz
Ortsbezug
Weitere Meldungen von FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz
- Change-Tagung der FHNW am 19./20. Januar in Basel: Macht und Status in Gruppen und Organisationen
- Soziale Innovation dank Forschung und Entwicklung: Sechste Ausgabe des Forschungsberichts «Soziale Innovation» der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW erschienen
- Praxisforum Hochschule für Soziale Arbeit FHNW: Innovation in der Sozialen Arbeit
- Summer School der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW: Soziale Arbeit in nationaler und internationaler Perspektive
- Impuls-Tagung am 27. Mai in Olten: Arbeitsagogik in Sozialfirmen - zwischen Produktion und Förderung
Ähnliche Medienmitteilungen
Soziale Innovation dank Forschung und Entwicklung: Sechste Ausgabe des Forschungsberichts «Soziale Innovation» der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW erschienenDie Hochschule für Soziale Arbeit FHNW zeichnet sich durch ihre Stärke in Forschung und Entwicklung aus. Die neue Ausgabe 2011 der Publikation «Soziale Innovation» der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW fokussiert auf kooperative Forschung. Die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW zeichnet sich durch ihre ausgeprägte Forschungsstärke aus. Die sechste Ausgabe der Publikation «Soziale... Olten |
Summer School der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW: Soziale Arbeit in nationaler und internationaler PerspektiveDas Thema «Soziale Arbeit in nationaler und internationaler Perspektive - Soziale Arbeit unter dem Einfluss der Krisenphänomene des globalen Kapitalismus» steht im Zentrum der Summer School, die vom 6.-10. Juni in Basel für Bachelor- und Master-Studierende der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW angeboten wird. In der Sozialen Arbeit werden zunehmend internationale Verflechtungen... Basel |
Praxisforum Hochschule für Soziale Arbeit FHNW: Innovation in der Sozialen ArbeitDie Hochschule für Soziale Arbeit FHNW lädt zum Praxisforum nach Olten ein: Am 2. November steht «Innovation in der Sozialen Arbeit» im Zentrum. Persönlichkeiten aus Praxis, Politik und Bildung sowie Studierende und Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiums in Sozialer Arbeit referieren aus unterschiedlicher Perspektive, zeigen Entwicklungen auf und vermitteln Impulse aus Forschung und... Olten |
Impuls-Tagung am 27. Mai in Olten: Arbeitsagogik in Sozialfirmen - zwischen Produktion und FörderungWie schaffen Verantwortliche in Sozialfirmen den Spagat zwischen Wertschöpfung aus der Arbeit und Wertschätzung des Personals? Und was können Sozialarbeitende und Unternehmer voneinander lernen? Für leistungsbeeinträchtigte Menschen gibt es in der Schweizer Wirtschaft nicht genügend Arbeitsplätze. Deshalb wurden diese Menschen bisher in ergänzende Massnahmen wie geschützte Werkstätten... Olten |
Change-Tagung der FHNW am 19./20. Januar in Basel: Macht und Status in Gruppen und OrganisationenDroht Macht jeden Menschen zu korrumpieren, sobald er mit ihr in Berührung kommt? Oder ist der Begriff, der unangenehme Assoziationen auslöst, auch positiv zu besetzen? Das will die zweitägige Veranstaltung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW näher beleuchten. Sie richtet sich an Menschen, die im Team arbeiten, es führen oder erforschen. Macht bündelt im ureigenen Sinne das... Basel |
Schweizer Studienführer - Alles zum Studieren in der Schweiz / Klare Sicht auf das StudiumErstmals ist der Schweizer Studienführer in drei Bänden erschienen. Die neu konzipierte Reihe ermöglicht Interessierten einen umfassenden Überblick über die Hochschullandschaft der Schweiz. Die drei Bände greifen jeweils vertieft ein Thema auf. Band 1 zeigt alle möglichen Studienrichtungen und die Berufsperspektiven auf. Der 2. Band porträtiert die einzelnen Hochschulen und gibt Einblicke ins... Bern |